Daniel Fallenstein auf Antibuerokratieteam.de mit dem beliebtesten der Liberalen Unsinnsargumenten. Funktioniert ungefähr so:
"Hört auf zu kritisieren. Hier herrscht Meinungsfreiheit!"
Da könnten sich mal einige dran halten, ne?
Mittwoch, 11. Februar 2009
Dienstag, 10. Februar 2009
VerbRächer
Dies ist kein Post über Israel!
Dies ist ein Post über etwas, das mir bei Paul begegnet ist. Der regt sich erst darüber auf, dass der Spiegel Israel Rache unterstellt und dann darüber, dass Rachegelüste nur bei den Israelis eine Rolle zu spielen scheinen. Es scheint ihm so als unterstelle man dem Staat der Juden grundsätzlich Revanchegedanken wenn er mal wieder mit militärischen Mitteln auf Terrorakte antwortet.
Das stimmt nicht - es ist noch viel schlimmer!
Der wichtige Unterschied den man hier im Bezug auf den Spiegel nämlich machen muss ist der zwischen Rache und Vergeltung. Israel macht keinen Hehl daraus, dass sie Vergeltung üben für die Raketen, die die Hamas oder wer auch immer auf sie abschießt. Dieses Wort - Vergeltung - ist eindeutig etabliert wenn es darum geht, das Verhalten Israels zu beschreiben. Nimmt man das zusammen, dann kann man sagen, dass die Kookurrenz Israel und Vereltung so stark ist dass es schon einen Grund haben muss sie zu durchbrechen.
Also kann man dem Spiegel unterstellen dass er absichtlich von Rache spricht. Er macht das oft genug um auszuschließen, dass es ihm hier nur "rausgerutscht" ist oder schlicht ein schlechtes, stilistisches Ausweichmanöver war. Er bricht die sprachliche Konvention offensichtlich bewußt um das Wort der Rache im Bezug auf Israel unterzubringen.
Macht es aber einen Unterschied ob Israel nun Rache oder Vergeltung praktiziert? Ja, das macht es! Rache ist negativer konnotiert. Die Worte sind zwar synonym was die Dennotation angeht, die Nähe von Rache zu Blutdurst, Unerbittlichkeit und Hass ist viel Stärker als die eher auf Erwiderung und Abrechnung bezogene Vergeltung.
Also verwendet der Spiegel bewußt ein negativer belegtes Wort im Bezug auf Israel als es die allgemeine Konvention nahelegen würde. Und damit ist alles viel schlimmer als Paul hier meint.
Dies ist ein Post über etwas, das mir bei Paul begegnet ist. Der regt sich erst darüber auf, dass der Spiegel Israel Rache unterstellt und dann darüber, dass Rachegelüste nur bei den Israelis eine Rolle zu spielen scheinen. Es scheint ihm so als unterstelle man dem Staat der Juden grundsätzlich Revanchegedanken wenn er mal wieder mit militärischen Mitteln auf Terrorakte antwortet.
Das stimmt nicht - es ist noch viel schlimmer!
Der wichtige Unterschied den man hier im Bezug auf den Spiegel nämlich machen muss ist der zwischen Rache und Vergeltung. Israel macht keinen Hehl daraus, dass sie Vergeltung üben für die Raketen, die die Hamas oder wer auch immer auf sie abschießt. Dieses Wort - Vergeltung - ist eindeutig etabliert wenn es darum geht, das Verhalten Israels zu beschreiben. Nimmt man das zusammen, dann kann man sagen, dass die Kookurrenz Israel und Vereltung so stark ist dass es schon einen Grund haben muss sie zu durchbrechen.
Also kann man dem Spiegel unterstellen dass er absichtlich von Rache spricht. Er macht das oft genug um auszuschließen, dass es ihm hier nur "rausgerutscht" ist oder schlicht ein schlechtes, stilistisches Ausweichmanöver war. Er bricht die sprachliche Konvention offensichtlich bewußt um das Wort der Rache im Bezug auf Israel unterzubringen.
Macht es aber einen Unterschied ob Israel nun Rache oder Vergeltung praktiziert? Ja, das macht es! Rache ist negativer konnotiert. Die Worte sind zwar synonym was die Dennotation angeht, die Nähe von Rache zu Blutdurst, Unerbittlichkeit und Hass ist viel Stärker als die eher auf Erwiderung und Abrechnung bezogene Vergeltung.
Also verwendet der Spiegel bewußt ein negativer belegtes Wort im Bezug auf Israel als es die allgemeine Konvention nahelegen würde. Und damit ist alles viel schlimmer als Paul hier meint.
Montag, 29. September 2008
Nie wieder "nie wieder"
Nochmal Marco Kanne: In seinem nahezu grundlosen aber "mal wieder nötigen" Beitrag über Joschka Fischer geht Kanne auch auf den Moment ein, der bis heuer an Fischer klebt wie rote Farbe.
Marco Kanne bezieht sich auf eben jene Rede. Fischer, mit farbbeutelrotem Hals, erklärt den versammelten Grünen, warum "Krieg" plötzlich eine Option ist und das mit diesem Zitat:
"Auschwitz" ist neu und Auschwitz ist auch der Grund, warum dieser Moment im LeMo und im Deutschen Museum stehen sollte. War und ist der "nie wieder"-Bezug bislang vor allem dem Krieg vorbehalten, drehte ihn Fischer 1999 in Richtung Auschwitz und rechtfertigte damit den Krieg. Fischer konstruierte damit eine Art von "aktivem Pazifismus" der eine militärische Intervention unter bestimmten Voraussetzungen zulässt.
Es ist erstaunlich, wie leicht es Fischer damals gefallen ist, eine der wichtigsten sprachlichen Wendungen und vermutlich eine der Pfeiler deutscher Mentalität einfach so umzustoßen. Das Zitat "Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen" so zu verdrehen, dass von deutschem jetzt Krieg ausgehen müsse ist aber ein bewundernswerter sprachicher Trick - und Kanne ist das beste Beispiel dafür. Denn es ist eben nicht die Verdrehung des alten Satzes. Es ist ein neuer Satz der ähnlich klingt aber dennoch etwas anderes meint. Das ist eines der schönsten Beispiele dafür warum das, was Politiker sagen, mit Gewinn sehr genau beobachtet werden kann.
Marco Kanne bezieht sich auf eben jene Rede. Fischer, mit farbbeutelrotem Hals, erklärt den versammelten Grünen, warum "Krieg" plötzlich eine Option ist und das mit diesem Zitat:
Auschwitz ist unvergleichbar. Aber in mir - ich stehe auf zwei Grundsätzen: Nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz; nie wieder Völkermord, nie wieder Faschismus: beides gehört bei mir zusammen, liebe Freundinnen und Freunde. Und deswegen bin ich in die Grüne Partei gegangen.
"Auschwitz" ist neu und Auschwitz ist auch der Grund, warum dieser Moment im LeMo und im Deutschen Museum stehen sollte. War und ist der "nie wieder"-Bezug bislang vor allem dem Krieg vorbehalten, drehte ihn Fischer 1999 in Richtung Auschwitz und rechtfertigte damit den Krieg. Fischer konstruierte damit eine Art von "aktivem Pazifismus" der eine militärische Intervention unter bestimmten Voraussetzungen zulässt.
Es ist erstaunlich, wie leicht es Fischer damals gefallen ist, eine der wichtigsten sprachlichen Wendungen und vermutlich eine der Pfeiler deutscher Mentalität einfach so umzustoßen. Das Zitat "Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen" so zu verdrehen, dass von deutschem jetzt Krieg ausgehen müsse ist aber ein bewundernswerter sprachicher Trick - und Kanne ist das beste Beispiel dafür. Denn es ist eben nicht die Verdrehung des alten Satzes. Es ist ein neuer Satz der ähnlich klingt aber dennoch etwas anderes meint. Das ist eines der schönsten Beispiele dafür warum das, was Politiker sagen, mit Gewinn sehr genau beobachtet werden kann.
Freitag, 26. September 2008
Der kleine Unterschied
"Wohl aber basiert ein “Multikulti” unter anderem auch auf rassischen Unterschieden."Das sagt ein Jens bei Opponent.de. Und da will noch einer sagen, Rechte seien schwer zu erkennen.
Mittwoch, 24. September 2008
Im Rassenwahn gegen den Strom
Marco Kanne, bei dem mich nur mein Geschmack daran hindert einen Wortwitz mit seinem Nachnamen zu machen, mag "Rasse". Er mag natürlich nur das Wort, das beschreibende. Sozusagen den deskriptiven Teil des Wortes und dafür mag er den Gedanken nicht, das Wort aus Gesetzestexten zu streichen. Ach was, wer so verquert denkt, den zitiert man am besten beim Wort:
Wo auch immer Kanne die Erkenntnis gewonnen hat, man könne ein Wort in deskriptiver oder in normativer Weise verwerten: Man hat ihn dort beschissen. Eigentlich weiß Kanne das auch aber es geht ihm hier wohl um etwas anderes - dazu später mehr.
Man kann Worte nicht entweder in deskriptiver oder in normativer Weise verwenden. Wenn man ein Wort verwendet, dann kauft man gleich das ganze Paket. Jede Sprachgemeinschaft weiß das. Das gilt auch für das Wort "Rasse". In "Rasse" steckt eben noch "Rassismus" und "Herrenmensch" und "Endlösung" mit drin. Übrigens drei tolle Worte um zu zeigen, wie unsinnig die vermeintliche Trennung zwischen "deskriptiven" und "normativen" Bestandteilen eines Wortes ist. Oder sagt hier irgendjemand:"Super Schatzi, ein Neues Regal ist die Endlösung unseres Bücherproblems"? Wohl kaum, naja, Marco Kanne vielleicht...
Worte sind also nie ganz das Eine und nie ganz das Andere. Wie kommt Kanne dann auf die Idee, man könne ein Wort einfach mal in dem einen Sinne benutzen? Mit dem zitierten Passus deutet es Kanne schon an. " "Es ist eine Tatsache, die mit wie ohne Begriff Rasse eine Tatsache bleibt.", meint Kanne. Das stimmt aber nicht. Dem liegt das klassische und verkürzte Verhältnis von Sprache zu Grunde, nachdem ein Wort schlicht der Name einer Sache ist. Das würde dann bedeuten, dass wir für neue Sachen neue Worte brauchen. Das passiert oft aber nicht immer. Rasse ist ein klassisches Gegenbeispiel denn es war da, bevor es die "Tatsache" gab. Das Wort ist aus der Biologie, genauer gesagt aus der biologischen Systematik entliehen. Dort hat man unterschiedliche Tiere einer Art durch ihre Rasse weiter zu unterteilen versucht. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Rassen sind dabei enorm. Da stehen Affenpinscher neben Zentralasiatischen Ovtscharki. Die offensichtlichen Unterschiede zwischen beiden stechen sofort ins Auge und übertreffen bei Weitem diese hier. Das ist auch der Grund, warum sich die "Rassenlehre" das Wort der Biologen genommen hat. Sie versucht angeborene, genetische, nicht-überwindbare Unterschiede zwischen Menschen auszumachen, die über die zwischen einem Pudel, einem Pudel und einem Pudel hinausgehen. Das überträgt man dann auf Menschen und - voilà - man kann über Rassen reden.
Marco Kannes kleine Rassenkunde ist also in dreierlei Hinsicht daneben. Er ignoriert den Sprachgebrauch, der in Rasse all das Negative impliziert. Er ignoriert die Herkunft des Wortes, das man aus den Tiefen des braunen Sumpfes gezogen hat. Zudem - jetzt greifen wir das "dazu später mehr" von oben auf - spielt Kanne hier die Sprachpolizei die der Welt sagt, wie sie ein Wort zu verwenden hat. Während sein Ansatzpunkt beim Institut für Menschenrecht sich ausdrücklich auf so etwas wie einen Sprachgebrauch beruft, beschließt Kanne einfach die Bedeutung eines Wortes und legt sie für sich und andere fest.
"Dabei kann der Begriff der Rasse in Bezug auf Menschen in zwei Weisen verwendet werden, in deskriptiver, beschreibender und in normativer, wertender. Denn dass es unterschiedliche Menschengruppen gibt, deren Individuen bestimmte phänotypische und genotypische Erbmerkmale (z.B. Haut- und Haarfarbe, Gesichtsformen, Körpergröße usw.) teilen (Rassen), dürfte hoffentlich unbestritten sein. Es ist eine Tatsache, die mit wie ohne Begriff Rasse eine Tatsache bleibt."
Wo auch immer Kanne die Erkenntnis gewonnen hat, man könne ein Wort in deskriptiver oder in normativer Weise verwerten: Man hat ihn dort beschissen. Eigentlich weiß Kanne das auch aber es geht ihm hier wohl um etwas anderes - dazu später mehr.
Man kann Worte nicht entweder in deskriptiver oder in normativer Weise verwenden. Wenn man ein Wort verwendet, dann kauft man gleich das ganze Paket. Jede Sprachgemeinschaft weiß das. Das gilt auch für das Wort "Rasse". In "Rasse" steckt eben noch "Rassismus" und "Herrenmensch" und "Endlösung" mit drin. Übrigens drei tolle Worte um zu zeigen, wie unsinnig die vermeintliche Trennung zwischen "deskriptiven" und "normativen" Bestandteilen eines Wortes ist. Oder sagt hier irgendjemand:"Super Schatzi, ein Neues Regal ist die Endlösung unseres Bücherproblems"? Wohl kaum, naja, Marco Kanne vielleicht...
Worte sind also nie ganz das Eine und nie ganz das Andere. Wie kommt Kanne dann auf die Idee, man könne ein Wort einfach mal in dem einen Sinne benutzen? Mit dem zitierten Passus deutet es Kanne schon an. " "Es ist eine Tatsache, die mit wie ohne Begriff Rasse eine Tatsache bleibt.", meint Kanne. Das stimmt aber nicht. Dem liegt das klassische und verkürzte Verhältnis von Sprache zu Grunde, nachdem ein Wort schlicht der Name einer Sache ist. Das würde dann bedeuten, dass wir für neue Sachen neue Worte brauchen. Das passiert oft aber nicht immer. Rasse ist ein klassisches Gegenbeispiel denn es war da, bevor es die "Tatsache" gab. Das Wort ist aus der Biologie, genauer gesagt aus der biologischen Systematik entliehen. Dort hat man unterschiedliche Tiere einer Art durch ihre Rasse weiter zu unterteilen versucht. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Rassen sind dabei enorm. Da stehen Affenpinscher neben Zentralasiatischen Ovtscharki. Die offensichtlichen Unterschiede zwischen beiden stechen sofort ins Auge und übertreffen bei Weitem diese hier. Das ist auch der Grund, warum sich die "Rassenlehre" das Wort der Biologen genommen hat. Sie versucht angeborene, genetische, nicht-überwindbare Unterschiede zwischen Menschen auszumachen, die über die zwischen einem Pudel, einem Pudel und einem Pudel hinausgehen. Das überträgt man dann auf Menschen und - voilà - man kann über Rassen reden.
Marco Kannes kleine Rassenkunde ist also in dreierlei Hinsicht daneben. Er ignoriert den Sprachgebrauch, der in Rasse all das Negative impliziert. Er ignoriert die Herkunft des Wortes, das man aus den Tiefen des braunen Sumpfes gezogen hat. Zudem - jetzt greifen wir das "dazu später mehr" von oben auf - spielt Kanne hier die Sprachpolizei die der Welt sagt, wie sie ein Wort zu verwenden hat. Während sein Ansatzpunkt beim Institut für Menschenrecht sich ausdrücklich auf so etwas wie einen Sprachgebrauch beruft, beschließt Kanne einfach die Bedeutung eines Wortes und legt sie für sich und andere fest.
Mittwoch, 25. Juni 2008
Montag, 26. Mai 2008
Oskar,der Sprachphilosoph
"Wir haben Begriffe gesetzt: DIE LINKE, den Mindestlohn, Hartz IV muss weg, wir wollen eine armutsfeste Rente und die Bundeswehr muss raus aus Afghanistan. Und wir haben den Wind der Geschichte in unseren Segeln. Das macht unseren Erfolg aus, liebe Freundinnen und Freunde."meint Oskar Lafontaine, Erster unter Gleichen bei der Linkspartei und klingt damit im ersten Moment unglaublich clever. Im zweiten Moment dann schon nicht mehr. Denn die Linkspartei hat keine Begriffe gesetzt. Den "Mindestlohn" nicht, den gab es schon vor ihr. "Hartz IV muss weg" auch nicht, denn das ist ja nur die Negierung eines bestehenden Begriffes. "armutsfeste Rente" spielt in der gleichen Liga, wie auch "die Bundeswehr muss raus aus Afghanistan". Was hier erst einmal kleinlich erscheint, ist tatsächlich eine wichtige Erkenntnis. Denn Oskar verwechselt hier zwei Sachen, die man einfach nicht verwechseln sollte: Nämlich "setzen" und "besetzen" von Begriffen. Das eine, das "Setzen", ist ein kreativer Akt. Man erfindet dabei oftmals ein Wort oder führt zumindest eines in die politische Debatte ein, das bis dato nur an anderer Stelle eine Rolle gespielt hat. Weil das eher selten und meist der Auftakt zu wirklich hitzigen, weil auf neuem Feld geführten Debatten ist, sind die Beispiele auch noch sehr präsent. Wir kennen das von Gerhard Schroeders "Friedensmacht" oder dem "Umweltschutz" der Grünen.
Was die Linke macht ist, Begriffe zu be-setzen. Das klingt militärisch und ist es fast schon. Zum Einen, weil das nicht ohne Kampf vor sich geht, zum Anderen, weil der besetzte Begriff von den politischen Gegnern angegriffen werden wird um ihn selbst wieder zu besetzen. Die Linke macht das im Moment ausschließlich. Sie greift sich Begriffe der anderen und versucht die zu besetzen. Etwa "Hartz IV", was wahrscheinlich eigentlich das "Arbeitslosengeld II" ist. Das wurde als Begriff "gesetzt" um die Neuordnung des Arbeitsmarktes und die Änderungen für die "erwerbsfähiger Hilfebedürftiger" auf einen merkbaren Begriff zu reduzieren. Der Begriff war zwar nicht zwingend positiv konnotiert, er transportiert aber heute noch viel Stärker Vorstellungen von Armut und unverdientem Leid als er es zu Beginn tat - der Linkspartei sei dank.
Es ist wichtig diese Unterscheidung von setzen und be-setzen immer wieder zu treffen, wenn die Linkspartei einen Begriff falsch verwendet, weil dieses unheimlich wichtige sprachliche Handeln in der Politik genau den Unterschied macht zwischen dem, was die Linke von sich behauptet und dem, was sie wohl tatsächlich ist. Wer es schafft, Begriffe zu setzen, der formuliert damit auch den Anspruch selbst gestalten zu wollen schon dadurch, dass er es offensichtlich kann. Wer Begriffe nur be-setzt, der formuliert nur eigene Ansichten zu dem, was andere schon vor-gedacht haben.
PS.: Was mich zu der Ansicht führt, dass das für "DIE LINKE" ganz besonders gilt.
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